Liebe Freunde,

hier ist das Video zum Porträt, das am 18.4.16 im SWR Fernsehen in der Landesschau gesendet wurde.

Am 07.03.2016 war  Niko Zakarias für Interview und Aufnahmen bei mir gewesen und am 18.03.2016 hat er unser Konzert von "Nicole Metzger & The French Connection“ im legendären Frankfurter Jazzkeller mit gefilmt.

Wir hatten eine extrem lustige und spannende Zeit zusammen.

Lieber Niko, vielen herzlichen Dank für die tolle Zeit und schöne Zusammenarbeit!

Lieben Dank auch an Felix Schneider für die Mitwirkung beim Gesangsunterricht!

Und vielen lieben Dank Jean-Yves Jung, Jean-Marc Robin, Dietmar Fuhr für das tolle Konzert und die Vorbereitungen und Eugen Hahn, dass wir in Deinem Jazzkeller aufnehmen durften!


Die nächsten Konzerttermine


18.06.2016 Premiere von "Metzger singt Knef"

Slow Art 2.0: NM2  mit ihrem brandneuen Programm: "Metzger singt Knef" mit musikalischen und kulinarischen Köstlichkeiten von "Schwanenmayer"
im Schlösschen Hildenbrandseck, Hildenbrandseck 1, 67435 Neustadt/ Königsbach-Gimmeldingen
Beginn: 19.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr

Kosten:
48€ Konzert inklusive Sekt und kulinarischer Begleitung (nur im Vorverkauf)
19€ nur Konzert (Vorverkauf und Abendkasse)

Kartenvorverkauf:
Neustadter Bücherstube, Landauer Str. 5, 67434 Neustadt, Tel.: 06321-2235
oder im Schlößchen Hildenbrandseck, Hildenbrandseck 1, 67435 Neustadt, Tel: 06321-1980845

Nicole Metzger (vocals), Jean-Yves Jung (piano)

Nicole Metzger zählt zu den großen Sängerinnen des deutschen Jazz.

Martin Kunzler schrieb über sie:

„Wie ist das nur möglich?
So kühne und weite Intervallsprünge in derart perfekter Intonation – und doch klingt alles natürlich und spontan, hingezaubert!

Nicole Metzger ist eine großartige Jazzsängerin mit Akzent auf beidem, auf Jazz und auf Sängerin. Selbst unter den Großen gibt es das selten und schon gar nicht unter den vielen angeblichen „neuen Ellas“, die in täglichem Wechsel durch das Dorf der Szeneblättchen getrieben werden, als gäbe es zum mehr oder weniger unpassenden Vergleich nicht auch eine Lady Day beispielsweise, eine Sassy oder Dee Dee, nicht Soprane, Mezzos, Alts, nicht stärker auf Interpretation oder stärker auf Improvisation setzende Vokalistinnen. Nein, die Ella muss es sein, die kennt eben jeder.

Nicole Metzger, die wir indes mit niemandem vergleichen müssen, ist eine wirkliche Musikerin und damit bei aller Eigenständigkeit Sarah Vaughan durchaus geistesverwandt: Ihre Interpretation hat in der frappierenden Variabilität sehr wohl auch improvisatorische Qualität und ihr umwerfender Scatgesang wiederum etwas von der Bestimmtheit einer Interpretation.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr, sondern von der soliden Grundlage zunächst eines klassischen Gesangsstudiums und der dann folgenden harten hohen Schule der Musical-Ausbildung, die sie mit Glanz absolviert hat, um nun übrigens mit Leidenschaft längst auch selbst zu unterrichten.

Nur wer über dermaßen großes Handwerk mit derart ausgereifter Erfahrung gebietet, kann so frei und natürlich klingen, dass man dieses Handwerk in all den Nuancierungen und Herausforderungen überhaupt nicht mehr zu hören glaubt, sondern die Wärme, den Esprit und die Berührung der Message direkt empfängt, nachzuvollziehen übrigens auch auf ihren Alben, darunter „Second Take“ (2007) mit dem unvergessenen Keith Copeland als Co-Leader.

Und so erleben wir sie unmittelbar, die große Kunst dieser Sophisticated Lady namens Nicole Metzger, deren flexible Stimme, vom diesseitigen Kupfer ins jenseitige Silber hinüberspringt, als wäre nichts gewesen, die verrucht in kleinen Sekunden um einen bluesigen Kern herumschleichen mag, aber von jetzt auf nachher in Oktavsprüngen brilliert, als gälte es die Höhe des Bühnenraums mit der Stimme zu vermessen. Und jetzt kommt er doch noch, der soeben noch verdammte Vergleich: Irgendwie erinnern die Improvisationen Nicoles in ihrem wärmenden Charme, der Eloquenz und ihrem mitunter fast beiläufigen Erzählgestus an die Soli von Stan Getz.

Wie sagte die große Lehrerin Nadia Boulanger doch gleich? Dem Sinn nach ungefähr dieses: „Du kannst nicht humaner klingen, als Du selbst als Persönlichkeit bist“. Und Nicole Metzger klingt sehr human.“

Begleitet wird sie vom ebenso facettenreichen Pianisten Jean-Yves Jung. Der Jazz-Musiker besticht durch seine Stilistik und Improvisationskunst. Seine ungeheure Energie und Spielfreude sind mitreißend. Er ist ein Meister der Sounds und der Rhythmen, 

ein Tastenmagier. Er verzaubert mit seinem virtuosen Pianospiel, und wandelt mühelos zwischen einfühlsamen Begleitungen und grandiosem, impulsiven Solieren. Er zählt als Pianist und Organist zu den renommierten Musikern der europäischen Szene. Neben internationalen Auftritten mit dem Bireli Lagrene Quartett ist er auf Aufnahmen und Tourneen mit Billy Cobham's 'Higher Ground' zu hören. Er arbeitet mit Philip Catherine, Andrè Ceccareli, Sylvain Luc, Bobby Martinez, Manu Pekars's Passages, Tony Lakatos und der Paris Jazz Big Band zusammen und trat  bisher bei mehr als 50 Festivalauftritten weltweit auf, darunter in Rom, Bergen, Nizza, Paris, Zypern und  Korsika.

Selten geht eine Kombination aus Stimme und Piano so unter die Haut.

Bei ihrem neuen Programm „Metzger singt Knef“ stehen die grandiosen deutschen Texte der einzigartigen Hildegard Knef im Zentrum verbunden mit den Kompositionen der großen American Songwriter Cole Porter und George Gershwin, aber auch einige ihrer großen Hits wie zBsp. „Illusionen „  oder  „Für mich soll´s rote Rosen regnen“, die Nicole Metzger und Jean-Yves Jung in ihrer ganz eigenen Art interpretieren.

Erleben Sie die beiden Künstler hautnah und live bei der Premiere von „Metzger singt Knef“ am 18.06.16 im Schlösschen Hildenbrandseck um 19:00 bei „Slow Art 2.0“